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Ich bin Psychotherapeutin, ein Wort, das man kaum aussprechen und vielleicht noch weniger verstehen kann. Mit ‚Psyche’ meint man ‚Seele’ und beschreibt unsere Persönlichkeit, unseren Charakter, unsere Eigenschaften oder einfach unser Innenleben. Viele bekannte und kluge Leute haben schon versucht, ‚Seele’ zu erklären; aber ehrlich gesagt finde ich das nach wie vor ganz schön schwierig!
So bleibt die Frage: „Was ist die Seele und wie kann man mit ihr umgehen?“

Ganz tief in uns ist die Seele.
Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiß, daß ess sie gibt.
Und noch nie,
noch kein einziges Mal, wurde
ein Mensch ohne Seele geboren.
Denn die Seele schlüpft in uns,
wenn wir geboren werden,
und sie verläßt uns nie,
keine Sekunde,
solange wir leben.
So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen,
von unserer Geburt bis zu unserem Tod

Also bleibt festzuhalten:
„Tief, tief in uns wohnt die Seele.
Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiß, dass es sie gibt. …
In ihrer Mitte steht ein Vogel, auf einem Bein.
Der Seelenvogel. Und er fühlt alles, was wir fühlen. …
Und weil alles, was wir fühlen, eine Schublade hat,
hat der Seelenvogel viele Schubladen.
Es gibt eine Schublade für Freude und eine für Trauer.
Es gibt eine Schublade für Eifersucht und eine für Hoffnung.
Es gibt eine Schublade für Enttäuschung und eine für Verzweiflung.
Es gibt eine Schublade für Geduld und eine für Ungeduld.
Auch für Hass und Wut und Versöhnung.
Eine Schublade für Faulheit und Leere,
und eine Schublade für die geheimsten Geheimnisse. …
Man kann schon verstehen, dass die Menschen verschieden sind, weil sie verschie-dene Seelenvögel haben.“ (Der Seelenvogel)

Gerät die Seele aus dem Gleichgewicht, dann geht es dem Seelenvogel nicht gut. Bleibt das so, kann er krank werden, psychisch krank: Die Gedanken werden trübe, Gefühle werden übermächtig oder verschwinden ganz, was Du erlebt hast, Dir vorstellst oder geträumt hast, geht alles durcheinander… – Es geht Dir nicht gut, und Du weißt oft gar nicht warum das so ist.
Man könnte sagen: die Seele spielt verrückt!
Du hockst fest in kohlrabenschwarzen Traurigtagen, weißt nicht mehr weiter, bist wütend oder verzweifelt. Wenn es ganz schlimm kommt, alles zusammen. Gleichzeitig kommst Du Dir komplett idiotisch vor. Würdest am liebsten im Erdboden oder auf den Mond verschwinden. Alle und alles scheinen sich gegen Dich verschworen zu haben: Die anderen Kinder behandeln Dich wie Luft. Sie lassen Dich nicht mitspielen, ärgern Dich, lachen über Dich, und Du kannst nichts dagegen machen. Alle nörgeln an Dir rum. Schließlich hast Du Angst vor allem und jedem und keinen Elan mehr, in die Schule zu gehen. Wenn Du Dich hinschleppst, kannst Du Dich nicht konzentrieren. Es fällt Dir immer schwerer zu lernen. Deine Sorgen fressen Deinen Schlaf und Dein Wohlergehen.

Ein Problem ist etwas, worüber man sich Sorgen macht. Oder man fühlt sich einfach schlecht. Manchmal ist einem dann zum Heulen; manchmal möchte man am liebsten einen oder jeden verhauen; manchmal möchte man nur noch mit sich alleine sein, manchmal wird man auch körperlich richtig krank.
Manchmal ist auch das Leben um Dich herum besonders vertrackt: Der Vater hat die Arbeit verloren; Deine Eltern sind krank oder trennen sich, oder es ist sonst etwas unglaublich Schlimmes passiert, oder Dir zugestoßen, für das Dir die Worte fehlen…
Manchmal helfen noch Erste-Hilfe-Mßnahmen:

Ich weiß aber, weil ich so viele Kinder getroffen habe, wie hilflos, einsam und unverstanden sich Kinder manchmal mit ihren Problemen fühlen, und es gibt sicher kaum etwas, was ich noch nicht gehört habe, denn immer wieder kommen Menschen zu mir, die durch schwierige Zeiten gehen.
Wenn Du das Gefühl hast, Dein Problem ist ein richtiges zähes oder ein Riesenproblem, dann trau Dich, spring’ über Deinen Schatten und erzähle es jemandem, dem Du vertraust. Oder schreibe mir, oder rufe mich an! Probier’ es aus!

ch bin ein spezieller Helfer für Kinder mit solchen Problemen. Die Leute nennen uns ‚Seelenklempner’, aber eigentlich sind wir eine Art Experten und richtig heißen wir ‚Kinderpsychotherapeuten’.

Beachte: Du kannst nach Rücksprache mit mir auch ohne Deine Eltern kommen. Du brauchst keine Sorge zu haben, dass ich etwas weitererzähle. Denn das darf ich gar nicht, weil ich unter einer Schweigeverpflichtung stehe: Vertraulichkeit heißt, dass ich das für mich behalte, was Du mir anvertraust!

Therapie umschreibt als Fremdwort eine Heilbehandlung.
Erinnerst Du Dich an den Trostspruch:
„Heile, heile Segen,
drei Tage Regen,
drei Tage Sonnenschein
und alles wird dann besser sein!“
‚Heil’ bedeutet Heil bringen, gut tun, heile, wieder in Ordnung bringen. Das kann sich auf den Körper beziehen oder auf die Seele. Manchmal kann man das auch gar nicht unterscheiden, dann sprechen wir von ‚psycho-somatisch’, z.B. wenn eine bevorstehende Klassenarbeit Bauchschmerzen macht oder Kopfzerbrechen, oder Du vor Liebeskummer nicht mehr essen kannst.
Psychotherapie ist wie eine Art Entdeckungsreise:

Man erkundet und entdeckt das, was schon immer da war: sich selbst, d.h. seine Gefühle, Gedanken, Wünsche, Ängste, Pläne, Träume, Erinnerungen. – Wie eine Art Seele-Sucher oder Detektiv. Das ist manchmal richtig Arbeit und kostet viel Zeit! Aber schließlich fühlt man sich besser.

Ab und zu werden auch Deine Eltern, oder andere für Dich wichtige Leute mit der Kindertherapeutin sprechen. Die Eltern sollen dem Therapeuten helfen, Dich besser zu verstehen. Und der Therapeut kann Deinen Eltern helfen, anders als bislang mit Dir umzugehen.

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